Interne und externe Beschwerdestelle
Vertrauen stärken

Gemäß § 13 Absatz 1 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes haben Beschäftigte das Recht, sich bei den „zuständigen Stellen“ des Betriebs, des Unternehmens oder der Dienststelle zu beschweren, wenn sie sich im Zusammenhang mit ihrem Beschäftigungsverhältnis von Seiten des*der Arbeitgeber*in, Vorgesetzen, anderen Beschäftigten oder Dritten wegen einer Diskriminierungsdimension benachteiligt fühlen. Beschäftigte aus Unternehmen, die eine betriebliche Beschwerdestelle eingerichtet haben, äußern zunehmend den Wunsch, sich vor der innerbetrieblichen Bekanntgabe eines Vorfalls oder einer Diskriminierungserfahrung von einer externen, vom Unternehmen unabhängigen Stelle rechtlich beraten lassen zu können. Hierfür stehen wir Ihren Beschäftigten gern zur Verfügung. Die juristische Erstberatung für Ihre Beschäftigten ist kostenlos.

Rechtssicherheit als Anwaltskanzlei

Innerbetriebliche Beschwerdestelle

Das Gesetz setzt das Bestehen einer innerbetrieblichen Beschwerdestelle voraus. Wir unterstützen Arbeitgebende, Personalverantwortliche und Betriebsrät*innen bei der Errichtung einer internen Beschwerdestelle, bei der Entwicklung eines Beschwerdemanagements und bei der betriebsinternen Kommunikation im Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren. Bei bereits errichteter Beschwerdestelle stehen wir Ihren Beschäftigten als externe, unabhängige und niedrigschwellige Beschwerdestelle mit weiblichen und männlichen, juristisch qualifizierten Ansprechpersonen zur Verfügung.

Schulungsziele

Gemäß § 13 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes haben Beschäftigte das Recht, sich im Falle einer empfundenen Benachteiligung bei den zuständigen Stellen des Betriebs, des Unternehmens oder der Dienststelle zu beschweren. Aus dem Recht der Beschäftigten erwächst die Notwendigkeit, dass in jedem Betrieb, in jedem Unternehmen und in jeder Dienststelle eine „zuständige Stelle“ für Beschwerdefälle, eine sog. Beschwerdestelle, existieren sollte. Wir unterstützen Sie bei der Errichtung einer innerbetrieblichen Beschwerdestelle gemäß der gesetzlichen Anforderungen, bei der Entwicklung eines transparenten und niedrigschwelligen Beschwerdeverfahrens, bei der Kommunikation über die Beschwerdemöglichkeit im Betrieb sowie zum Ablauf im konkreten Beschwerdfall.

Schulungsadressat*innen

Unsere Schulung adressiert die mit der Errichtung einer innerbetrieblichen Beschwerdestelle beauftragten Personen.

Schulungsinhalt

1. Die innerbetriebliche Beschwerdestelle 2. Das Beschwerdeverfahren 3. Der konkrete Beschwerdefall: Umgang mit Betroffenen 4. Der konkrete Beschwerdefall: Sanktionierung von Verursacher*innen 5. Exkurs: Die externe Beschwerdestelle 6. Aushändigung von Checklisten, Mustern, Vorlagen

Keine*r kennt Ihren Betrieb oder Ihr Unternehmen und die jeweiligen Herausforderungen und Realitäten so gut wie Sie. Wir passen die Schulungsinhalte in Absprache mit Ihnen je nach individuellem Wissensstand und nach betriebseigenen Herausforderungen bezogen auf Ihre Bedürfnisse an und besprechen mit Ihnen Ihre Investition transparent und ohne versteckte Kosten im Rahmen eines unverbindlichen Beratungsgesprächs.

Anfrage stellen

Danke, dass Sie den Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und sexuelle Belästigung in der Arbeitswelt gemeinsam mit uns kämpfen. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und zusammen mit Ihnen das Betriebsklima geprägt von Diversität und Inklusion, Wertschätzung und Respekt auch bei Ihnen zu fördern.

Workshop
inhouse oder digital
Dauer: 4 h
auf Anfrage
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Mit dem Absenden dieses Kontaktformulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir gemäß unserer Datenschutzerklärung Ihre Daten zur Beantwortung Ihres Anliegens bearbeiten und verwenden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Simply Equal als
externe Beschwerdestelle

Auch bei Bestehen einer internen Beschwerdestelle äußern Beschäftigte zunehmend den Wunsch, sich vorab durch eine externe, vom Betrieb unabhängige Beschwerdestelle rechtlich beraten zu lassen, ehe sie den konkreten Vorfall oder die Diskriminierungserfahrung betriebsintern ansprechen. Für viele Betroffene besteht eine größere Hemmschwelle, ihren Verdacht oder auch den konkreten Vorfall direkt im Unternehmen oder Betrieb zu äußern. Wir stehen Betroffene für eine kostenlose Ersteinschätzung zur Verfügung, zeigen ihnen Handlungsoptionen auf und ermutigen Sie erforderlichenfalls weitere Schritte einzuleiten. Wir stehen Ihren Beschäftigten gern als externe Beschwerdestelle zur Verfügung. *Zur Vermeidung einer Interessenkollision können wir nur insoweit als externe Beschwerdestelle fungieren, solange und soweit keine sonstige Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen oder dem Betrieb und uns besteht.

Die Beschäftigten haben das Recht, sich bei den zuständigen Stellen zu beschweren, wenn sie sich im Zusammenhang mit ihrem Beschäftigungsverhältnis benachteiligt fühlen. 

Muss ich eine betriebliche
Beschwerdestelle
einrichten?

Gemäß § 13 Absatz 1 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes haben Beschäftigte das Recht, sich bei den „zuständigen Stellen“ des Betriebs, des Unternehmens oder der Dienststelle zu beschweren, wenn sie sich im Zusammenhang mit ihrem Beschäftigungsverhältnis von Seiten des*der Arbeitgeber*in, Vorgesetzen, anderen Beschäftigten oder Dritten wegen einer Diskriminierungsdimension benachteiligt fühlen. Die Beschwerde ist zu prüfen und das Ergebnis der oder dem beschwerdeführenden Beschäftigten mitzuteilen. Aus dem Recht der Beschäftigten erwächst die Notwendigkeit, dass in jedem Betrieb, in jedem Unternehmen und in jeder Dienststelle eine „zuständige Stelle“ für Beschwerdefälle, eine sog. Beschwerdestelle, existieren sollte. Eine solche Stelle muss nicht formal als eine Beschwerdestelle bezeichnet sein. Organisatorisch sollten die verantwortlichen Personen aber um ihre Verantwortung im Umgang mit Beschwerdefällen und um den Ablauf eines Beschwerdeverfahrens wissen.

Worin unterscheidet sich die interne von der externen Beschwerdestelle?

Eine interne Beschwerdestelle ist organisatorisch oft im Personalbereich eingebunden oder im Betriebsrat integriert. Jede Beschwerde der Beschäftigten ist zu prüfen und das Ergebnis ist der oder dem beschwerdeführenden Beschäftigten mitzuteilen. Die Prüfung der Beschwerde und die Mitteilung der Ergebnisses erfolgt dabei als neutrale Instanz, als vermittelnde Stelle. Es gilt das Gebot der Neutralität.

Unsere Anwaltskanzlei versteht sich auch als Anlaufstelle für Beschäftigte, die sich im Fall eines Diskriminierungsverdachts oder einer Diskriminierungserfahrung zunächst über ihre Rechte informieren wollen, ehe sie den Verdacht oder die konkrete Diskriminierungserfahrung auch innerbetrieblich bekannt geben. Wir stehen Ihren Beschäftigten als externe, von Ihrem Unternehmen unabhängige Anwaltskanzlei gern unterstützend, beratend und vertretend zur Seite.

Sind die einzelnen Simply Equal Angebote miteinander kombinierbar?

Grundsätzlich ja, allerdings besteht eine wichtige Ausnahme: Soweit wir als Anwaltskanzlei Ihre Beschäftigte zu einem Diskriminierungsverdacht oder zu einer Diskriminierungserfahrung beraten und/ oder vertreten, werden wir für diese Dauer nicht mehr für den Betrieb, das Unternehmen oder die Dienststelle tätig. Andernfalls stünden wir in einem Interessenskonflikt, indem wir die gegebenenfalls widerstreitenden Interessen auf Seiten des Unternehmens und auf Seiten des*der Beschäftigten vertreten.

Eignet sich die Errichtung einer externen Beschwerdestelle für meinen Betrieb?

Unser Workshop zur Einrichtung einer innerbetrieblichen Beschwerdestelle eignet sich für jedes Unternehmen und für jeden Betrieb, gleich welcher Größe, gleich welcher Branche.

Unser an Beschäftigte adressiertes Beratungsangebot eignet sich dagegen insbesondere für Betriebe, Unternehmen und Betriebsstätten, die bereits ein ganzeinheitliches Diversity Management integriert haben.

Wird jede Beschwerde vertraulich behandelt?

Ja, Anwält*innen sind schon von Gesetzes wegen zur Verschwiegenheit und Vertraulichkeit verpflichtet.

Von Fach- und Rechtsanwält*innen

Rechtlich
Vielfalt als Chance

Arbeitgebende sind gesetzlich verpflichtet, präventive und erforderliche Maßnahmen zum Schutz ihrer Beschäftigten vor Rassismus, Diskriminierung und sexueller Belästigung zu treffen. Überdies können Arbeitgebende rechtliche Anforderungen positiv gestalten und rechtliche Möglichkeiten zur Förderung von Diversität und Inklusion proaktiv ausschöpfen.

Rechtssicherheit als Anwaltskanzlei

Unternehmerisch
Vielfalt als Vorteil

Diversität und Inklusion sind heute in einer sich ständig wandelnden Welt wirtschaftliche Notwendigkeit. Mit Diversität und Inklusion können Arbeitgebende großen Trends begegnen, die Deutschland und Europa in den kommenden Jahrzehnten prägen und die sich unmittelbar auf ihre Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit auswirken.

Erfüllen Sie Ihre gesetzliche Pflicht

Menschlich
Vielfalt als Wert

Arbeitgebende sind mehr denn je gefragt, eine weltoffene und wertschätzende, werteorientierte Unternehmenskultur zu schaffen, die Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und mit eigenen Wertesystemen für die Mitarbeit begeistert und in der Menschen aus aller Welt mit diversen Lebensstilen, Talenten und Fähigkeiten erfolgreich zusammenarbeiten.

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